Männer 1 – Gegen die Spielgemeinschaft Ommersheim/Assweiler 32:25 Tore (Halbzeit 16:12)

Unsere Mannschaft führte über die gesamte Spielzeit, sieht man vom ersten Ommersheimer Torwurf einmal ab (0:1). Das erste Nordsaar-Tor war gleich sehenswert: ein Rückhandwurf von Manuel Schmitt vom Kreis aus zum 1:1. Es ging weiter bis zum 4:1, alles ganz angemessen, geriet aber in der Folge immer wieder in den knappen Bereich von nur ein bis zwei Führungstoren. Weder jetzt noch später gelang es unserer Abwehr, den Ommersheimer Spieler mit der Nr. 10, Florian Caprano, unter Kontrolle zu halten. Er setzte sich immer neu durch und trug mit elf Treffern wesentlich dazu bei, dass wir uns nicht deutlich absetzen konnten. Nur über kurze Strecken kamen wir einige Male bis auf drei Tore Distanz. Erst in der Schlussphase gelangten wir zu dem deutlicheren Gesamtergebnis mit sieben Treffern.

Licht und Schatten

Dass wir ein Spiel flüssig und erfolgreich gestalten können, zeigte sich wie auch in früheren Spielen immer dann, wenn das Zusammenspiel gut klappte, Anspiele und Annahmen passgenau funktionierten und wir den Ball fliegen ließen bis zum günstigen Moment des Abschlusses. Gerade am Letzteren haperte es nicht selten, so dass eine Reihe von Torversuchen in der gegnerischen Abwehr hängen blieben. Das war wohl ein wesentlicher Grund dafür, dass wir zeitweise nicht recht vom Fleck kamen.

Dazwischen dann doch wieder gelingende Angriffe, die das Spiel nicht kippen ließen. Einige Szenen waren durchaus sehenswert; denken wir nur an die schnellen und erfolgreichen Tempogegenstöße oder an die gute Abstimmung zwischen Rückraum und Kreis, beispielsweise die Anspiele von Sebastian Hoffmann an unsere Kreisspieler, die von beiden (Joshua Wolf und anfangs Manuel Schmitt), konsequent in Tore verwandelt wurden. Zwischendurch aber auch zu oft die schon angedeuteten Abschlussversuche in Form von Einzelaktionen, mehr als Verlegenheits-, weniger als Gelegenheitswürfe erkennbar. Zu lange gelangten wir über den Halbzeitstand nicht hinaus, fielen auch mal darunter zurück und konnten ihn erst gegen Spielende ausbauen. Der Abstand von sieben Toren beim Abpfiff täuscht etwas darüber hinweg, dass unser Spiel zeitweise weniger sicher war als wir gewünscht hätten. In den vier verbleibenden Spielen (gegen Merchweiler, Niederwürzbach, Brotdorf und Saarlous 2) hat unser Team Gelegenheit, die guten Spielabschnitte noch weiter auszubauen. Das wird gerade bei unserem nächsten Gegner, dem TV Merchweiler, wichtig sein.

Unsere Tore gegen Ommersheim-Assweiler laut Spielbericht: Sebastian Hoffmann 7, Lukas Böing 6 (5), Jan Böing, Jan Hippchen und Manuel Schmitt je 4, Joshua Wolf 3, Basti Stoll 2, Tobias Hans und Michael Paschke je 1.