Männer 2 – Im ersten Saisonspiel ein knapper Sieg. Gegen Rot-Weiß Schaumberg 29:27 (Halbzeit 16:12)

Man hat gewiss schon schönere und flüssigere Spiele gesehen als die Begegnung unserer Männer 2 mit RW Schaumberg am Sonntagnachmittag in Marpingen. Viel Kampf – aber auch viel Krampf. Letzteres gilt vor allem für die zweite Hälfte, die infolge der laufenden Unterbrechungen, Verweise, Hinausstellungen, 7m-Pausen usw. sage und schreibe 50 Minuten dauerte. Aber der Sieg gehörte am Ende unserer Mannschaft, wenn auch sehr knap mit 29:27 Toren.

Am Anfang dauerte es etwas, bis unser Team sich eingespielt hatte.In der vierten Minute lagen wir mit 0:2 zurück, ehe Jens Staub unsere Torfolge eröffnete. Es ging dann über den zweimaligen Ausgleich von 2:2 und 3:3 recht schnell vorwärts, mit einer beachtlichen Zahl von Tempogegenstößen. Unsere höchsten Spielstände erreichten wir im weiteren Verlauf der ersten Hälfte. Dreimal lagen wir mit je sechs Treffern klar vorne (10:4, 11:5, 15:9). Der erste Durchgang war somit insgesamt der erfolgreichere, von den oben genannten ersten Minuten einmal abgesehen.

Die Gegenoffensive von Schaumberg ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Der Gegner holte schnell auf, und schon wenige Minuten nach der Pause war der Nordsaar- Vorsprung auf einen einzigen Treffer zusammengeschmolzen. Da war Gefahr im Verzug. Inmitten des Trubels, der bis zum Spielende anhielt, konnten die Schaumberger das Spiel nicht drehen; wir erhöhten nochmal bis 26:21, was aber noch kein Ende des Schreckens bedeutete. Die letzten gefährlichen Momente traten nämlich kurz vor Spielende auf, als der Gegner erneut bis auf ein Tor herankam, und das nicht nur einmal. Doch ehe das Spiel hätte kippen können, machte Joschi Wagner in der letzten Minute mit dem unserem neunzwanzigsten Treffer dem Treiben ein Ende.

Unsere Tore: Eric Grünemeier und Christian Nick je 8, Lukas Böing 5, Jens Staub und Joschi Wagner je 3, Philip Schönecker 2.

Personelles: Johannes Theobald

Dass unser langjähriger Handballer Johannes Theobald – Spieler seit seiner Kindheit – am Sonntag fehlte, war kein Zufall, sondern wird jetzt immer der Fall sein. Johannes wohnt seit einigen Monaten mit seiner Freundin Lara am schönen Bodensee, ganz in der Nähe von Bregenz. Wir wünschen den beiden ein gutes und schnelles Eingewöhnen in die neue Umgebung. Der Sport wird, neben den beruflichen Veränderungen, bei ihnen wohl nicht zu kurz kommen. Noch mehr Zeit als bisher wird dabei vermutlich für das zweite Hobby, den Skisport, zur Verfügung stehen. Graubünden (Schweiz) und Vorarlberg (Österreich) haben sie ja nun vor der Haustür!

Johannes hat sich Mitte Mai von seinen Nordsaarkameraden mit herzlichen herzlichen Worten verabschiedet. Er – wie auch seine Freundin – haben fest vor, in Zukunft die bisherigen Bindungen aufrecht zu erhalten. Von hier aus herzliche Grüße und alles Gute im neuen Umfeld!