Vorstellung der beiden Neuzugänge Sebastian Hoffmann und Oliver Zeitz

Neu bei Nordsaar: Sebastian Hoffmann

Den meisten Handballfreunden bei der HSG Nordsaar braucht man Sebastian Hoffmann eigentlich nicht vorzustellen. Spielte er doch seit Kindesbeinen in den Jugendmannschaften der DJK Marpingen bis einschließlich B-Jugend, dann in der A-Jugend bei der DJK Oberthal. In diesen Zeitraum, noch während seiner A-Jugendzeit, fiel die Gründung der HSG DJK Nordsaar, der Spielgemeinschaft Männerhandball unserer beiden Vereine. Sebastian wurde neben den Spielen in der A-Jugend auch bereits im Aktivenbereich eingesetzt und spielte dann noch zwei Jahre lang hoch motiviert und erfolgreich in unserer 1. Mannschaft, bevor ihn sein sportlicher Ehrgeiz und sein handballerisches Talent zu den Handballfreunden Illtal führten. Er strebte in die RPS-Oberliga, und das ist ihm und den Illtalern gut bekommen. In den letzten neun Jahren war er der Mannschaftskapitän.

Nun hielt er den Zeitpunkt für gekommen, seine Zugehörigkeit zu Oberliga zu beenden, und beschloss gleichzeitig, zu uns, seiner früheren Spielgemeinschaft, zurückzukehren. Denn das Handballspielen aufgeben, das möchte er noch längst nicht. Aber mehr Zeit für seine Familie und seine Freunde zu haben, ist ihm wichtig. Es macht schon einen Unterschied, ob man zu den Auswärtsspielen nach Merchweiler oder nach Worms, nach St. Ingbert oder nach Koblenz fahren muss. Sebastian wohnt mit seiner Frau Eva und den beiden Söhnen Moritz und Theo, zwei Jahre bzw. dreieinhalb Monate alt, in Marpingen, seinem Geburts- und Heimatort.

Von Verletzungen ist er in all den Jahren nicht ganz verschont geblieben. Es gab Knochenbrüche an der Hand, es gab Bänderrisse am Fuß. Er hat alles gut überstanden, und es hat ihn weder vom Handball noch von seinen sonstigen sportlichen Aktivitäten, zum Beispiel Ski- oder Snowboardfahren, abgehalten.

Sebastian steht mittlerweile längst im Beruf. Nach dem Studium in Mathematik und Sport ist er Lehrer in diesen Fächern am Max-Planck-Gymnasium in Saarlouis. Was nun seinen Einsatz als Nordsaar-Handballer betrifft, so freuen wir uns auf sein Tempospiel, seine blitzschnellen Entscheidungen und im Ganzen auf seine mannschaftliche Einstellung. Seine langjährige Erfahrung wird uns zugute kommen.

Neu bei Nordsaar: Oliver Zeitz

Zusammen mit Sebastian Hoffmann (siehe oben) ist Oliver Zeitz zu uns gekommen. Die Motivation ist bei beiden ganz ähnlich. Sie wollen ihre lange Zugehörigkeit zur RPS-Oberliga für sich persönlich beenden und bei uns in der Saarlandliga weiterhin Handball spielen. Sie verstärken uns, sie passen zu uns, und sie sind uns willkommen.

Oliver ist gebürtig in Dirmingen, hat sich mit seiner Frau Linda in Eppelborn ein Haus gekauft, wo sie mit ihrer Tochter Milia wohnen, die im Mai dieses Jahres auf die Welt gekommen ist. In Eppelborn übt Oliver auch seinen Beruf aus. Er ist Fachinformatiker für Systemintegration. Bei der renommierten Firma IT Krämer, dem größten IT-Betrieb weit und breit, ist er als Ausbilder und Werkstattleiter tätig.

Olivers Handballleben spielte sich zunächst in Dirmingen ab (bis 2002), dann in Eppelborn. Im Jahr 2002 schloss sich nämlich der TV 04 Dirmingen mit dem SV 04 Uchtelfangen im Männerhandball zur Spielgemeinschaft HF Illtal zusammen. Wie oft im Handballsport machte Oliver schon als Kleinkind seine ersten Geh- (oder besser Lauf-)versuche mit dem Ball. Seine bevorzugte Position ist durch alle Altersklassen der Jugend hindurch und in der langen Zeit als Aktiver die Linksaußenposition. Dort hat er seine Erfahrungen gemacht und seine Erfolge erzielt. Wer gelegentlich Spiele der Illtaler besucht hat, erinnert sich vielleicht an einen großen, kräftigen, schnellen Läufer auf der linken Seite, – das war dann Oliver Zeitz. Vielleicht auch noch an seine raumgreifenden Schritte bei schnellen Tempogegenstößen, denen die Gegner hinterher hechelten.

Einmal in all den Jahren hat er eine Muskelverletzung erlitten, ein Kompartmentsyndrom. – nicht nur ein schwieriges Wort, sondern eine äußerst seltene und sehr schwere Muskelverletzung, bei der ganz schnell gehandelt werden muss, um schlimmste Folgen zu vermeiden. Eine große Operation in Homburg hat ihm damals sein verletztes Bein gerettet.

Neben seinem tempobestimmten Angriffsspiel gibt es für Oliver ein wichtiges zweites Hobby, die Arbeit im Zeitz`schen Garten. Eine gute Ergänzung zum Handball, wie ich finde. Hier Tempo und Hektik, dort Ruhe und Sammlung. In Marpingen und Oberthal werden wir ihn nun noch besser kennen lernen.

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