Männer 2 –Der Tabellenführer Ommersheim-Assweiler hat sich durchgesetzt. Trotz einiger guter Nordsaar-Ansätze im zweiten Durchgang. Ergebnis 23:25 (Halbzeit 10:17)

In der ersten Spielhälfte ging einiges schief.

Samstag, 2. Februar 2019 – Der Favorit für das Spiel in Oberthal war die Spielgemeinschaft Ommersheim/Assweiler aus dem Saarpfalzkreis. Der Aufsteiger in die Verbandsliga hat sich denn auch erwartungsgemäß durchgesetzt, was speziell auf den Verlauf der ersten Spielhälfte zurückzuführen ist. Obwohl unser Einstieg zunächst gelungen war (2:0 nach den ersten beiden Angriffen), drehte sich der Wind schon verhältnismäßig früh zu unseren Ungunsten. Es war vor allem die zweite Viertelstunde bis zur Halbzeit, die uns nachhaltig zurückwarf.

Die Ursache für den späteren Ausgang wurde also schon vor der Halbzeit gelegt. Hier sind vor allem die sechs oder sieben Tempogegenstöße des Gegners zu nennen, die aus verfehlten Angriffsversuchen (Torversuchen) oder sonstigen Ballverlusten resultierten. Auf der Gegenseite war die Ommersheimer Abwehr dicht und beweglich und im Angriff zielgenauer. Unser Rückstand, der um die fünfzehnte Minute mit 6:7 und 7:8 noch sehr klein war, vergrößerte sich schnell und lautete zum Pausenbeginn 10:17. Es gelang uns nicht, die gegnerischen Durchbrüche zu stoppen und ebenso nicht, nach den Ballverlusten sofort auf Abwehr umzuschalten. Auch nutzten wir zeitweise nicht die volle Breite aus, was dem Gegner die Abwehr in der Mitte erleichterte.

Ganz anders der Neubeginn nach der Halbzeit!

Wir konnten den Rückstand bei schnellem Spiel und besserer Ballführung Stück für Stück abbauen, und bei 19:21 um die fünfzigste Minute sah alles nach einer Drehung des Spiels aus. Zumindest schien sie jetzt möglich. Der Nordsaar-Angriff gewann zusehends an Schwung, der Erfolg stellte sich prompt ein. Rick Bartsch im Tor wehrte die gegnerischen Angriffe immer wieder ab; die Abwehr insgesamt war nicht mehr so statisch. Erst bei einem kürzeren Wurfpech ungefähr zum genannten Zeitpunkt mit Lattenwürfen und allzu knapp berechneten Versuchen stagnierte unser Spiel wieder etwas bei jetzt wieder drei Toren Differenz (20:23). Es konnte zwar wieder in die richtige Richtung gebracht werden (22:24), – aber das war zu spät. Bei zwei Minus-Toren blieben wir hängen. Endstand 23:25.

Die noch ausstehenden sieben Spiele der Rückrunde reichen zwar der Zahl nach klar, vom Tabellenende der Verbandsliga wieder wegzukommen und in den sicheren Bereich zurückzukehren, aber das bleibt Theorie, wenn es nicht gelingt, genug Punkte einzufahren. Dazu müssten wir lernen, genügend Spiele nicht nur streckenweise, sondern über den ganzen Spielverlauf hinweg zu bestimmen. Dass es in dem hier geschilderte Spiel gegen den Tabellenersten einige gute Ansätze gab, wollen wir nicht übersehen. Ich nenne als Beispiele die knallharten Würfe des jüngsten Spielers Christian Henkes, die anhaltende Torgefährlichkeit von Torsten Zimmer, die im Laufe der zweiten Hälfte verbesserten Anspiele an Joshua Wolf für die Kreistore oder die Außenwürfe von Daniel Dörr. Wie gesagt, nur einige Beispiele aus dieser Begegnung. In anderen Spielen werden wieder weitere Torschützen hinzukommen bzw. zu ihrem gewohnten Standard zurückkehren. Es ist noch längst nicht aller Tage Abend ……

Unsere Tore gegen Ommersheim-Assweiler: Torsten Zimmer 6 (2), Christian Henkes 5, Joshua Wolf 4, Daniel Dörr 3, Christian Nick 2, Philip Schönecker, Eric Grünemeier und Joschi Wagner je 1.